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Themenwerkstatt 3: Mobilität

Montag, den 9. Februar 2015 von 18.00 bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus St. Nikolai, Sackmannstraße 27

Folgende Leitfragen sollen diskutiert werden:

  • Wie muss die Wasserstadt angebunden werden?
  • Unter welchen Bedingungen ist eine attraktive verkehrliche Anbindung möglich?
  • Welche verkehrlichen Lösungen sind im Gebiet anzustreben (ruhender Verkehr, Stärkung des Umweltverbundes)?
  • Wie müssen Mobilitätsstrukturen aussehen, damit der gesamte Stadtteil davon profitiert?

Doku Themenwerkstatt Mobilität

3 Kommentare
  • Ernst Barkhoff

    9. Februar 2015 at 23:22 Antworten

    1. Umwidmung der B441: Zukünftig über Carlo-Schmidt-Allee statt über Wunstorfer Str. einmal auf voller Länge Limmer. Dies sollte vorab erfolgen: Das Ziel: Kommunale Handlungsmöglichkeiten zur Verkehrsberuhigung erringen. Welche konkreten Maßnahmen dann sinnvoll sind, kann kommunal später entschieden werden.

    2. Die vim Gutachten vorgeschlagene Fußgänger- und Fahrradfahrerbrücke über den Kanal sollte auch einspurig für den Bus (mit „Busschleuse“) genutzt werden. So kann bis in die Spitze des neuen Wohngebietes überhaupt ein realistisch nutzbares ÖPNV-Angebot entstehen. Der 700er-Bus könnte von Ahlem kommend dann einen Schlenker über diese neue Brücke durchs Wohngebiet Wasserstadt und dann weiter zumindest bis zur Haltestelle Wunstorfer Str. (sinnvollster Standort der IGS bzw. Gymnasiums) fahren. Es sollte auch die Anregung von Hans-Werner Penk geprüft werden, statt des 700er-Bus den 581er-Bus aus Stöcken zu nehmen.

    3. Parken: Zwei überdachte, ebenerdige (oder in TGA) abschließbare Fahrradstellplätze pro
    Wohnung, möglichst mit E-Anschluss im B-Plan festsetzen.

    4. Verkehrsfläche (Trasse für Stadtbahn Linie 12 und/oder Verschwenkung Wunstorfer Str.) über Conti-Parkplatz im B-Plan freihalten, auch wenn Realisierung einer Stadtbahnverlängerung nach Ahlem auf absehbare Zeit (Jahrzehnte!) unrealistisch ist. Der Stadtbahnstummel, wie im Gutachten vorgeschlagen, verschlechtert die Anbindung von Ahlem und deckt die Wasserstadt noch nicht einmal vernünftig ab. Wenn schon, dann komplette Linie nach Ahlem-Nord auf der Wunstorfer Str. vorsehen. Die künftige ÖPNV-Finanzierung ist nach dem Ende von GVFG (Bund nach Förderalismusreform nicht mehr zuständig, Landesetat bekommt Schuldenbremse). Bei einer Weiterführung der Stadtbahn nach Ahlem-Nord muss auch in Ahlem die Wunstorfer Landstraße vom Autoverkehr entlastet werden (Lösung: Verlängerung Carlo-Schmidt-Allee – „Bahndammtrasse“).

    5. Bauabschnitte an Voraussetzungen binden: Z.B. 1. Bauabschnitt beginnt erst, wenn Bundesstraßen-Umwidmung Wunstorfer Str. erfolgt ist. Fahrradanbindung so schnell wie möglich, 3. BA erst: wenn Buslinie über Brücke läuft…

    6. Das vorliegende SHP-Gutachten hatte offensichtlich nur den Auftrag, überhaupt eine
    Verkehrsanbindung der Wasserstadt nachzuweisen – ohne Rücksicht auf den vorhandenen Stadtteil.
    Es geht aber darum, dass das neue Wohngebiet nicht zur Bedrohung für Limmer wird. Eine Autoverkehrzunahme um 2/3 auf der Wunstorfer Straße ist aber eine Bedrohung. Das SHP-Gutachten blendet die Möglichkeiten einer Herausnahme des stadtteilfremden Durchgangsverkehrs aus der Wunstorfer Straße vollständig aus.

    Ein Gegen- bzw. Folgegutachten mit einem anderen Auftrag (auch das Büro SHP kann anders, wenn es dazu beauftragt wird) ist darum erforderlich.

    Damit der vorhandene Stadtteil Limmer seinen Frieden mit dem neu entstehenden Wohngebiet Wasserstadt finden kann, ist das Verkehrsthema die wichtigste Frage überhaupt.

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    Titel: Verkehrskonzept für Wasserstadt geht auf Kosten von Limmer
  • Jörg Schimke

    18. Februar 2015 at 22:50 Antworten

    Für mich ist die Verkehrsuntersuchung eine Schwachstellenanalyse aber kein Konzept zur Lösung. Dafür sind auch zu viele Fragen offen geblieben. Fazit: Man könnte die Wasserstadt maximal bebauen, irgendwie wird man den Verkehr dann schon bewältigen. Irgendwie. Aber zu welchem Preis? Auf wessen Kosten? Etwas ausführlicher habe ich meine Bedenken hier beschrieben: http://klickhin.de/auf-dem-holzweg-die-wasserstadt/

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    Titel: Die Verkehrsuntersuchung kann nur der Anfang gewesen sein
  • Ubuntu VPS

    11. Mai 2016 at 22:43 Antworten

    Entsprechend der Aufgabenstellung gehen wir davon aus, dass f r die Wasserstadt ein mehrdimensionales Beteiligungsmodell einzusetzen ist.

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    Titel: Tema foruma

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